Narrenkappe

Setzt du dir zum Erzählen einen verrückten Hut auf, so eine Narrenkappe?“ So lautet die häufigste Frage, die man mir stellt, wenn ich sage, dass ich Geschichtenerzählerin bin.

Nein, ich trage i.d.R. keinen Hut und schon gar keine Narrenkappe. Ich erzähle Geschichten nicht als Narr oder Närrin, nicht als Märchentante und auch nicht Sheherezade. Ich spiele keine Rolle und ich verberge mich nicht hinter Schleiern und Masken. Erzählen ist für mich Ausdruck meines Seins, meiner Eloquenz, meiner Kunst, meiner Erfahrung und meiner Sicht auf die Welt.

Vielleicht glauben viele, dass der Beruf des Erzählers so ungewöhnlich ist, so weit jenseits jeder gesellschaftlichen Verankerung, dass er nur im Gewand eines Narren ausgeübt werden kann.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass in unserer Gesellschaft eine recht romantisierte, verklärte Sicht auf den Narren besteht – nämlich die des weisen, klugen, gebildeten und oft sogar eingeweihten Unterhalters und Ratgeber von Herrschern und Regenten – und wer würde sich damit nicht gerne identifizieren?

Gewiss liessen sich Herrscher seit jeher von Narren unterhalten: durch Tanz und Spiel, durch allerlei Possen. Aber die Rolle des Narren war gerade im Mittelalter alles andere, als eine begehrliche und nur sehr, sehr wenige unter ihnen waren dazu auserkoren, an Höfen ihren Schabernack zu treiben.

Und auch der biblische Narr, wie ihn alte Psalterillustrationen darstellen, beschreibt einen „Unweisen“ (Insipiens), der den König David zwar verspottet jedoch nicht aus Jux und Schabernack oder gar aus einer mentalen Überlegenheit heraus, sondern schlicht und einfach, weil er Gott nicht kennt.

Somit steht der Narr in einer Reihe mit den Ehrlosen, den Gaunern und den Zwielichtigen, mit all jenen, denen aufgrund ihrer Einschränkung und Missbildung die göttliche Herrlichkeit verwehrt ist. Er ist dem Teufel verwandt, der für den Ursprung aller Narretei ursächlich ist.

Narren waren in der Regel also nicht die Klugen, die Gebildeten, die Gewitzten. Sie waren die Aussenseiter der Gesellschaft, die Entstellten, die Kleinwüchsigen und geistig Kranken. Sie, die nicht nach Gottes Ebenbild geschaffen waren, die ausgenommen waren von jeglicher jenseitigen Erlösung, waren nicht frei, sie waren vogelfrei.

Man lachte über sie, über ihre Einschränkungen, ihre Handicaps, ihre Qualen, aber man lachte nicht mit ihnen und auch nicht über ihre Spässe. Man hielt sie wie Tiere im Käfig und setzte sie jeder beliebigen Schikane aus.

Narren, also geistig und körperlich kranke Menschen wurden – besonders im jugendlichen Alter - in sogenannten „Narrenkäfigen“ ausgestellt und den Übergriffen der Passanen ausgesetzt. Sie wurden ausgestossen, geschlagen und vertrieben.

Narren wurden mancherorts auf Schiffe verfrachtet und dem offenen Meer übergeben.

Erst ab dem 14./15. Jahrhundert unterschied man zwischen natürlichen und künstlichen Narren. Die künstlichen gaben sich absichtlich dumm und tölpelhaft, machten sich über körperliche und geistige Gebrechen lustig, indem sie ihre Rolle spielten, während man die natürlichen Narren weiterhin mied und sie als gott- und ehrlos verabscheute.

Den Narren als klugen Possenreisser, der den Herrschenden einen Spiegel vorhält, verdanken wir also eher unserer Sehnsucht nach einem gerechtem Ausgleich innerhalb der Welt und – nicht zuletzt - der Romantik Shakespeares. In seinen Stücken erst wird der Narr zum gewitzten, listigen Ränkespieler, der die hierarchische Ordnung in Frage stellt.

Erst unsere Vorstellung drängt den Narren in die Rolle des Sängers, Spielers und Gauklers. Aber leider werden wir dadurch seiner traurigen Geschichte nicht gerecht.

Jedoch zeigt unsere Sicht auf den Narren, wie einseitig wir die Dinge unserer Vergangenheit betrachten: Wir sehen sie immer nur im Spiegel unserer eigenen Vorstellung und unseres Wunschdenkens. Willkürlich und beliebig schreiben wir das Narrativ um, wie es uns gefällt.

 

Gerade in der sog. „spirituellen“ Szene, bei der Auslegung von astrologischen Konstellationen oder in der Symbolik des Tarot besteht eine immer größer werdende Neigung zur infantilen Rosinenpickerei und einseitiger Vereinfachung. Wir umfassen die Archetypen nicht mehr in ihrer Vielschichtigkeit und Tiefe. Dabei färben wir Einhörner rosarot, degradieren Drachen zu Kuscheltieren und den Meerweibchen verpassen wir Schwänze aus Plastik. Wir glauben, wie im Obstregal eines Supermarktes uns den Apfel wählen zu können, der uns rotbackig und süss genug erscheint.

Negative oder unliebsame Erscheinungsformen eines Archetypus werden negiert, diejenigen, die uns nachahmens- oder erstrebenswert erscheinen, in den Vordergrund gerückt und wir sind überzeugt davon, sie mit neopsychologischen und pseudoesoterisch Denkenmustern in die Realität zwingen zu können. Die düsteren Erscheinungsformen, die elenden, die unschönen, die belastenden – übertragen wir einfach auf andere. Die „Guten“ ins Kröpfchen und die „Schlechten“ ins Töpfchen. Alles relativiert nach unserer eigenen Wunschvorstellung, die – so glauben wir – unser Lebensskript bestimmt.

Dies hat aber nichts mit ganzheitlicher Weltbetrachtung zu tun, nichts mit dem Leben und schon gar nichts mit Historie.

Vielleicht ist das mit ein Grund, warum wir gerade in einer Zeit der Fülle und des Friedens so schwer mit den Herausforderungen des Lebens zurecht kommen.

Jede Verletzung, jede Krise wird zum Trauma erklärt, jede Einschränkung zur ungerechten Doktrin. Die Einseitigkeit unserer Sichtweise verführt uns zu der anspruchsvollen Denkweise, wir hätten alle Freiheiten und Wunscherfüllungen dieser Welt verdient, wir dürften für immer Pippi Langstrumpf sein und uns das Leben so machen, „wie-de-wie-de-wie es uns gefällt“.

Aber der Schlüssel zu einem reichen, zufriedenen Leben liegt letztendlich auch in der Erkenntnis, daß es immerwährendes Glück nicht gibt, und daß wir uns selbst der Sterne berauben, wenn wir die Nacht leugnen. Erst in der Anerkennung dessen, was wirklich war und ist, liegt die Erlösung. Erst, wenn wir auf Kosmetik und Schönfärberei verzichten, ehren wir die Opfer unserer Vergangenheit und damit uns selbst.

Märchen und Mythen, Archetypische Erzählungen und auch die Astrologie sind wort- und bildgewordene Analogen auf unser Leben - sie können und sollten uns bestenfalls lehren, es so zu sehen, wie es ist , uns auszusöhnen mit allen Facetten des Seins und dazu gehört es auch, die Vergangenheit nicht zu verklären, sondern aus ihren Fehlern zu lernen.

 

Ich bin nicht Erzählerin, um in drollige oder groteske Rollen zu schlüpfen. Ich spiele weder Narr noch Närrin. Für mich ist es eine grundlegend falsche Haltung zu glauben, meine Geschichten fänden nur dann offene Ohren, wenn ich als Erzählerin nicht mehr ich selbst sein kann, wenn ich mich in lächerliche Gewänder hüllen oder Masken tragen müsste. Denn dann würde ich mein Mundwerk doch selbst nicht wirklich ernst nehmen.

Ich bin Erzählerin weil ich durch meine Geschichten bestenfalls an das tragische Schicksal von Narren aller Epochen erinnern möchte – so wie sich in all meine Geschichten die Geschichte Wort für Wort hineinwebt, um den Menschen, die sie erlebt und erlitten haben, ein Gesicht zu geben und dazu braucht es weder Narrenkappe, noch Marott!

@Ilona Picha-Höberth 2020

 

 

 

 

Lass die Seele sprechen – nicht das Ego!


Der Buchmarkt ist überschwemmt von Lebensratgebern und biografischen Selbstbetrachtungen. Verlage und Autorenverbände beklagen mehr und mehr, dass es – trotz eines ständig größer werdenden Buchmarktes - immer weniger Schriftsteller zu geben scheint, die sich wirklich darauf verstehen, eine gute Geschichte zu erzählen.
Was mag der Grund sein? Ist die Schriftstellerei – wie alle Arten der Kunst – denn nicht auch ein Spiegel unserer Gesellschaft? Und bewegt sich nicht alle Kunst auf dem schmalen Grat zwischen Selbstdarstellung und Empathie, dem Einfühlen in die Welt mit all ihren zeitqualitativen Erscheinungsformen?
Erkennen wir in diesem Trend nicht auch die grundlegenden Tendenzen der heutigen Zeit, die wir doch alle so gerne beklagen: Egoismus, Selbstzentriertheit, mangelndes Wir-Gefühl und eine ausufernde Beschäftigung mit uns selbst?
Genau wie unsere häufig schon suchtartige Präsentation mittels mehr oder weniger gelungener Selfies und regelmäßigen Statements zu unserem Lifestyle in sozialen Medien, so zeigt auch diese Entwicklung auf dem Buchmarkt eine kollektiv verbreitete, unleugbare und stetig ansteigende Sehnsucht von Menschen nach Beachtung, Anerkennung und dem öffentlichen Zurschaustellen des persönlich Erlebten.

Zweifellos hat biografisches Schreiben eine psychologische Wirkung für den Autor selbst. Es zeigt, von einem therapeutischen Blickwinkel aus betrachtet, unstrittig heilsame Effekte, weil es hilft, die Vergangenheit zu reflektieren und Erlebtes aufzuarbeiten.  

Eines jedoch sind all diese mehr oder weniger selbstreflektierten  Beschreibungen des eigenen Erlebens mit Sicherheit nicht: Literatur!

Biografisches Schreiben beschäftigt sich ausschließlich mit dem eigenen Erleben, der eigenen Lebensproblematik, den eigenen Krisen, dem eigenen erlittenen Leid. Dieses „Sich-etwas-vom-Herzen-schreiben“ mag – wie gesagt – für viele ein wichtiger und sinnvoller therapeutischer Schritt sein.
Genauso mag es sich mit dem Schreiben von Lebensratgebern verhalten – wobei das eine oft auf dem anderen gründet. Viele Autoren, die ihren Einstieg ins Buchgeschäft über die Reflexion des eigenen Erlebens fanden, betätigen sich in der Folge schon bald mit Ratschlägen für die Allgemeinheit.

Beides hat jedoch nichts oder nur sehr bedingt mit der Arbeit eines Schriftstellers zu tun.
Das Erzählen und Schreiben von fiktiven Geschichten führt uns weg von den subjektiven Betrachtungen dessen, was wir erlebt haben. Jegliche Beschäftigung mit der eigenen Befindlichkeit ist hier kontraproduktiv, sie verhindert den Fluss einer Geschichte. Wer Geschichten erzählen will, muss sich in Selbst-Vergessenheit üben.
Schreiben wir, um unserer Erfahrungen zu reflektieren, tun wir das immer durch den Filter unserer eigenen, subjektiven Vorstellung. Der Vorstellung dessen, wie wir die Welt aus unserer Perspektive betrachten, der Vorstellung davon, wie wir die verschiedenen Protagonisten unserer sozialen Systeme, in denen wir uns bewegen – von den Herkunftsfamilien bis hin zu kollegialen oder gesellschaftlichen Verbänden – wahrnehmen und nicht zuletzt der Vorstellung davon, welche Rolle wir selbst in dieser Schilderung spielen wollen. Wie wollen wir, dass der Leser uns sieht?

Im Gegensatz dazu führt uns das Erzählen und Schreiben von fiktiven Geschichten weg von all diesen subjektiven Betrachtungen. Begeben wir uns auf die Pfade der Fantasie, wagen wir uns auf die Wege des Möglichen, ohne selbst darin eine bestimmte Rolle anzustreben, können wir jeglichen Vorsatz, jeglichen Versuch der Manipulation fallen lassen. Wir bedürfen keines Mitleides, keiner Bewunderung und keines Trostes mehr. Es geht nicht um den Schreiber – es geht um die Story.
Wir bewegen uns ohne Absicht und ohne das Bedürfnis, selbst einen Part innerhalb des Geschehens einzunehmen. Wir schlüpfen in die Rolle des Abenteurers, des Schurken, des Liebenden, des Mörders, des Lügners und des Diebes – ohne um unser eigenes Image fürchten zu müssen. Das Spiel mit verschiedenen Masken bewirkt also, dass wir unsere eigenen Masken fallen lassen können. Geschichten erzählen heißt sich einzulassen auf die Fülle der Möglichkeiten, es bedeutet den Verzicht auf jegliches persönliche Bedürfnis nach Interpretation, Gerechtigkeit, Perfektion und Selbstdarstellung. Geschichtenerzähler moralisieren und bewerten nicht – sie beschreiben – über das Spiel mit den Möglichkeiten - die Welt, wie sie ist, in all ihren Unzulänglichkeiten, in all ihrer Tragik, in all ihren Dramen.  
Geschichten erinnern uns an unsere Fähigkeit, das Leben anzunehmen, es auszukosten mit all seinen Höhen und Tiefen. Und ihre Helden sind meist nicht die Fehlerlosen, die Unschuldigen und die Gerechten, es sind die Gebrochenen, Zerrütteten, die, die selbst am Leben scheitern.

Fiktives Schreiben erfordert demnach nicht nur ein Maß an Fantasie, es bedingt Empathie. Genau die Fähigkeit, uns in einen Protagonisten, eine Sache oder ein Geschehen – in etwas „Anderes“ also - hineinfühlen zu können. Dies ist nur dann möglich, wenn wir unsere persönlichen Bedürfnisse und subjektiven Empfindungen für den Prozess des Schreibens ausklammern.

Und genau das macht einen Geschichtenerzähler, einen Schriftsteller aus: Dass er in der Lage ist, sich auf diese verwinkelten Pfade der Fantasie zu begeben, auf denen die Rollen von Opfer und Täter nicht immer klar getrennt sind, auf denen der Wunsch danach, der Welt eine von mir gewählte Facette meines Seins zu präsentieren, nicht im Vordergrund steht. Fiktives Schreiben erfordert Selbst-Vergessenheit, nicht Selbstzentriertheit. Es bedarf nicht der Masken des Selbstschutzes und es hegt keine Absicht.
Denn erst in dieser Absichtslosigkeit kann und wird sich die Seele des Schriftstellers offenbaren. Er schreibt sich selbst in seine Geschichten hinein. Aber völlig frei und unbewusst, ohne Pflege des eigenen Images, ohne moralischen Dogmen, nicht geleitet von Wünschen  - nach Schuldeingeständnissen, nach Heilung, nach Anerkennung, nach Trost und auch nicht davon, aus dem eigenen erlittenen Traumata heraus, selbst die Welt retten zu müssen (so verständlich all diese Wünsche auch sind).
Geschichten und Erzählungen heilen nicht durch Vorsatz und Moral. Sie belehren nicht und sie versprechen keine Heilung.
Im besten Falle aber heilen sie, weil sie etwas in uns „zum Klingen“ bringen, weil sie etwas ansprechen, mit dem unser eigenes Er-Leben korrespondiert, ohne dass sich darauf unser Wollen konzentriert.
Um zu dieser grundlegend heilenden Kraft von Geschichten zu finden, benötigen sie Absichtslosigkeit und Selbst-Vergessenheit.
Geschichtenerzähler können dies, weil sie nicht aus einer Bedürftigkeit heraus agieren. Sie nutzen ihr Gespür für archetypische Muster und bedienen sich aus dem Fundus ihrer eigenen Vorstellungen ebenso, wie aus dem unermesslichen Schatz der kollektiven Erfahrungen.
Durch diese Kunst werfen sie Licht auf die verborgensten Winkel unseres Seins und lassen sie in Erscheinung treten, lebendig werden, ohne vorherige Interpretation und ohne vorsätzliche moralische Bewertung. Gute Geschichten brauchen Absichtslosigkeit und Selbst-Vergessenheit, um sich zu offenbaren: ehrlich und nackt.


@Ilona Picha-Höberth 2020

 

Über mein Buch "Dunkles Land"

Oft werde ich gefragt, wie ich ein Buch, wie das „Dunkle Land“ überhaupt schreiben konnte – ein Buch, dass sich mit Themen wie Tod, Trauer und Vergänglichkeit beschäftigt, die doch so viel Angst in uns hervorrufen – Angst und Abwehr?

Die Antwort ist ganz einfach: Warum sollte ich nicht über ein Thema schreiben, das uns alle betrifft? Nicht nur in der Beratungssituation, sondern auch im persönlichen Erleben, im alltäglichen Miteinander?

Ja, es stimmt: Der Tod, das Unabwendbare, der Verlust – all das macht uns Angst – aber dennoch sind diese Dinge fester Bestandteil unseres Lebens. Jeder von uns wird sich – früher oder später – also dieser Angst stellen müssen.

Für mich war es am Ende immer die Angst, die mir neue Türen öffnete , sobald ich den Mut fand, sie zu durchschreiten

Es war die Angst vor dem „Schicksalhaften“, die mich vor fast 40 Jahren dazu brachte, die Astrologie zu erlernen;

es war die Angst vor dem Sprechen, die aus mir eine Geschichtenerzählerin machte;

es war die Angst davor, mich auszudrücken, die mich zum Schreiben drängte;

es war die Angst vor dem Verlust des Augenlichtes, die aus mir eine Fotografin machte;

Und nicht zuletzt war es die Angst vor Verlust und Tod, die mich in die Hospizarbeit führte.

Ich möchte mit diesem Buch Verständnis wecken für unsere eigenen Ängste aber auch für die Ängste der Anderen. Weil gerade diese Angst oft dazu verleitet, vorschnell über den Anderen hinwegzugehen, ihm Rat-“SCHLÄGE“ zu erteilen, wo es angebrachter wäre, ihm Raum zu geben und ein offenes Ohr zu schenken.

Ich wünsche mir einen respektvollen Umgang mit Menschen in schwierigen und scheinbar oft ausweglos erscheinenden Lebensphasen und dazu möchte ich meine Erfahrungen in der Trauer- und Sterbebegleitung teilen. Deshalb richtet sich dieses Buch nicht nur an beratende Astrologen, sondern an jeden, der sich vor die Frage gestellt sieht: „Wie gehe ich mit Menschen um, die gerade in einer solchen Verlustsituation stecken?“

Ich möchte Mut machen, sich einzulassen auf das eigene „Dunkle Land“, weil die Angst des Anderen nichts anderes ist, als meine eigene.

@Ilona Picha-Höberth 2019